In Goldau feierte man am 20.12.24 mit vielen Eltern und Gästen musikalisch den Beginn der Weihnachtsferien. Sei es Guetzli backen, Weihnachtslieder singen, brätlen im Wald oder basteln: Viele Schulen im Kanton Schwyz feierten gestern den Start der Weihnachtsferien mit speziellen Anlässen. In Goldau haben die 250 Kinder vom Schulhaus Sonnegg bereits seit mehreren Wochen fleissig für das jährliche Konzert geprobt.

«Jetzt beginnt für mich der schönste Anlass im Jahr», begrüsste und eröffnete Schulleiter Patrik Bernhard das «Wiähnachtssingä Sonnegg» im Pfarreizentrum Eichmatt in Goldau. Lehrerin Chiara Regli leitete das Projekt bereits erfolgreich zum dritten Mal. Sie hat auch den Song «magisch» komponiert, der jedes Jahr fix im Repertoire des Konzerts einen Platz findet.

Unterstützt wurde Chiara Regli von Reto Loosli (Technik) und Julia Dago (Autorin der Geschichte). Bis auf den letzten Platz war der Saal gefüllt, und die Kinder hörte man aufgeregt hinter dem Vorhang tuscheln, bis es endlich losging.

Julia Dago hat speziell für den Anlass eine kleine Geschichte über eine verschwundene Tanne geschrieben. Der Held der Geschichte ist der Schulabwart Franz Beeler. Die Moral der Geschichte verriet Julia Dago am Schluss: «Mit dieser Geschichte wollen wir alle anregen, auch den vielen stillen, fleissigen Helfern in der Schule Danke zu sagen.»
(von Sandra Limacher)

Vom 16. bis 20. Dezember 2024 rief die Glückskette zusammen mit SRF und den anderen Unternehmenseinheiten der SRG zur Solidarität auf. Für die Sammlung «Zusammen gegen Gewalt an Kindern in der Schweiz und weltweit» kamen Spenden in der Höhe von 4'027'424 Franken zusammen. Davon kamen 1700 Franken auch aus Goldau. Das Publikum vom Wiähnachtssingä Sonnegg folgte dem Aufruf von Schulleiter Patrik Bernhard und spendete nach dem Anlass für die Aktion. Das Geld wurde noch am gleichen Tag der Glückskette überwiesen und die ganze Lehrerschaft aus Goldau bedankt sich von ganzem Herzen dafür.

Die Spenden werden für den Schutz von Kindern in der Schweiz und im Ausland eingesetzt, die Opfer von Gewalt und Missbrauch geworden sind.